„Meine PTA-Ausbildung ist eine gute Vorbereitung aufs Studium“

Herr Stief, wieso haben Sie im Sommer eine Ausbildung zum Pharmazeutisch-technischen Assistenten begonnen?
Wie Arzneimittel in menschlichen Körper wirken – das hat mich immer schon fasziniert. Als ich ganz klein war, so vier, fünf Jahre alt, da habe ich in der Apotheke zu meiner Mutter gesagt: ´Hier werde ich später einmal arbeiten`. Vor meiner Ausbildung habe ich schon Praktika gesammelt: sechs Wochen in einer öffentlichen Apotheke, drei Wochen in einer Krankenhaus-Apotheke.


Sie möchten Apotheker werden?
Genau. Mein großes Ziel ist, meine eigene Apotheke zu leiten. Weil ich mich zum einen sehr für die Naturwissenschaften interessiere. Und weil es mir wichtig ist, viel mit Menschen zu tun zu haben. In der Apotheke kann ich beides hervorragend miteinander verbinden.


Warum haben Sie sich entschieden, vor dem Pharmazie-Studium eine Ausbildung zum PTA zu machen?
Weil meine PTA-Ausbildung eine gute Vorbereitung aufs Studium ist. Wenn ich zu studieren beginne, werde ich nicht bei null anfangen, sondern vieles schon wissen. Ein Beispiel sind die Experimente im Labor: Hier habe ich jetzt schon Routine. Außerdem kann ich in den Semesterferien Praxiserfahrung sammeln: Apotheken arbeiten gerne mit PTAs zusammen, die Pharmazie studieren.


Für Ihre Ausbildung sind Sie umgezogen. Sie kommen aus…

…der Prignitz in Brandenburg. Jetzt wohne ich im ehemaligen Wohnheim der Schule – genauso wie acht Mitschüler aus meinem PTA-Jahrgang. Man kennt sich, jeder passt auf den anderen auf. Es ist schön hier, in Lüneburg kann man sehr gut leben.


Welche Fächer prägen Ihre Ausbildung?
Am vielfältigsten, finde ich, ist die Arzneimittelkunde. Ganz zu Anfang haben wir den Magen-Darm-Trakt beleuchtet und wie die Medikamente hier wirken. Auch Galenik spielt eine große Rolle – also die Herstellung von Arzneimitteln. Diese helfen Menschen, können aber in der falschen Dosierung auch schaden. Das ist wichtig zu wissen.


Mit Ihrer Erfahrung aus den vergangenen Monaten: Was können Sie denjenigen empfehlen, die wie Sie eine Ausbildung zum PTA machen wollen?

Man sollte mit Spaß und Freude bei der Sache sein. Das hilft, um Kontakte zu knüpfen. Durch meine PTA-Ausbildung habe ich viele Leute kennengelernt – auch neue Freunde.
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Philipp Stief lässt sich zum staatlich geprüften Pharmazeutisch-technischen Assistenten ausbilden. Der 19-Jährige ist im ersten Ausbildungsjahr und geht an unserem Standort Lüneburg zur Schule.

„Mein großes Ziel ist eine eigene Apotheke“

„Am vielfältigsten ist die Arzneimittelkunde“

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